Sprüche für Todesanzeige und Kranzschleife

    1. Biblische Worte über der Todesanzeige
    2. Worte von gläubigen Christen und Dichtern, aus Gebet und Liturgie
    3. Der Text in der Todesanzeige, verschiedene Sprüche und Verse
    4. Symbole auf Anzeigen und Grabsteinen
    5. Inschriften auf Kranzschleifen
    6. Danksagungen



    In der Todesanzeige spiegelt sich das Leben und Sterben und die Beziehung zu unseren Verstorbenen wider. Ebenso die Hoffnung die wir für sie haben. Um diese Hoffnung auszudrücken, kommen in erste Linie Texte aus der Heiligen Schrift in Betracht, die von der Auferstehung handeln. Hierin drückt sich der Glaube am eindringlichsten aus. Des weiteren sind Texte aus der Liturgie, aus dem Gebetsschatz der Kirche und aus den Kirchenliedern zu nennen. Auch Texte gläubiger Christen kommen in Betracht.

    1. Biblische Worte über der Todesanzeige

    In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist. (Psalm 31,6)

    Mein Gott, auf dich vertraue ich. (Psalm 25,1)

    Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir. (Jesaja 43,1)

    Dein Reich komme. (Matthäus 6,10)

    Gott ist nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebenden. (Matthäus 22,32)

    Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid,
    nehmt das Reich in Besitz, das am Anfang der Welt
    für euch geschaffen worden ist! (Matthäus 25,34)

    Ich sage euch:
    Wer glaubt, hat das ewige Leben. (Johannes 6,47)

    Ich bin gekommen,
    damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. (Johannes 10,10)

    Ich bin die Auferstehung und das Leben:
    Wer an mich glaubt, wird leben,
    auch wenn er stirbt. (Johannes 11,25)

    Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
    bleibt es allein;
    wenn es aber stirbt,
    bringt es reiche Frucht. (Johannes 12,24)

    Denn ich bin überzeugt,
    dass die Leiden dieser Zeit nichts bedeuten
    im Vergleich zu der Herrlichkeit,
    die an uns offenbar werden soll. (Römer 8,18)

    Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört,
    was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist:
    Das Große, das Gott denen bereitet hat,
    die ihn lieben. (1 Korinther 2,9)

    Nun steht aber fest,
    dass Christus von den Toten auferweckt worden ist,
    der Erste der Entschlafenen. (1 Korinther 15,20)

    Leben wir, so leben wir im Herrn,
    sterben wir, so sterben wir im Herrn,
    ob wir leben oder ob wir sterben,
    wir gehören dem Herrn. (Römer 14,8)

    Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird,
    dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. (Kolosser 3,4)

    Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen,
    damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
    Wenn Jesus – was wir glauben – gestorben und auferstanden ist,
    dann wird Gott auch um Jesu willen
    die Verstorbenen mit ihm vereinen. (1 Thessalonicher 4,13 f)

    Das Wort ist wahr:
    Wenn wir mit Christus gestorben sind,
    werden wir auch mit ihm leben. (2 Timotheus 2,11)

    Er wird jede Träne aus ihren Augen wischen:
    Der Tod wird nicht mehr sein,
    nicht Trauer noch Klage noch Mühsal.
    Denn die alte Welt ist vergangen. (Offenbarung 21,4)

    Ihr seid jetzt traurig,
    aber ich werde euch wiedersehen:
    Dann wird euer Herz sich freuen,
    und eure Freude wird euch niemand nehmen. (Johannes 16,22)

    Die Liebe hört niemals auf. (1 Korinther 13,8)

    Wir haben keine bleibende Statt,
    sondern die künftige suchen wir. (Hebräer 13,14)

    Ich gehe zum Vater. (Johannes 16,17)

    Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. (Hiob 19,25)

    Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid,
    ich will euch erquicken. (Matthäus 11,28)

    Ich lebe, und ihr sollt auch leben. (Johannes 14,19)

    Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Johannes 11,25)

    Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn. (Philipper 1,21)

    Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt. (Matthäus 28,20)

    Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. (Johannes 14,2)

    Gott hat versprochen:
    Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. (Hebräer 13,5)

    Ich aber, Herr, hoffe auf dich und verspreche:
    Du bist mein Gott, meine Zeit steht in deinen HändeMarkus 10n. (Psalm 31)

    Du führst mich hinaus ins Weite. (Psalm 17,20)

    Ein guter Engel begleitet ihn,
    und seine Reise wird ein gutes Ende nehmen.(Tobit 5,22)

    Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat,
    was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist,
    das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben. (1 Korinther 3,9)

    Lobe den Herrn, meine Seele,
    und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103/102)

    Freut euch, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind. (Lukas 10,20)

    Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.
    Ich haben dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. (Jesaja 43,1)

    Und Jesus sah ihn an und liebte ihn. (Markus 10,21)

    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
    Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
    ich fürchte kein Unheil, denn du bist bei mir. (Psalm 23)

    Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
    Der Tod wird nicht mehr sein,
    keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.
    Denn was früher war, ist vergangen. (Offenbarung 21,4)

    Meine Harfe ist eine Klage geworden
    und meine Flöte ein Weinen. (Hiob 30)

    Ich bin die Auferstehung und das Leben:
    Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Johannes. 11,25)

    Unsere Heimat ist im Himmel. (Philipper 3,20)

    Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn. (Römer 14,9)

    Selig sind die Toten, die im Herrn sterben. (Offenbarung 14,13)

    Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den
    Tod, und wie Christus durch die Herrlichkeit des
    Vaters von den Toten auferweckt wurde so sollen auch
    Wir als neue Menschen leben. (Römer 6,4)

    Sind wir mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir
    auch mit ihm leben werden. (Römer 6,8)

    Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht
    in der Finsternis gehen, sondern er wird das Licht des Lebens
    haben. (Johannes 8,12)

    Wohl den Knechten, die der Herr wach findet, wenn er kommt!
    Amen, ich sage euch: Er wird sein Gewand hochbinden, sie am Tisch
    Platz nehmen lassen und sie alle bedienen: (Lukas 12,32)

    2. Worte von gläubigen Christen und Dichtern, aus Gebet und Liturgie

    Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.
    Halleluja. (Ostersonntag)

    Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt,
    nicht genommen. (Totenliturgie)

    Jesus Christus ist für uns alle gestorben,
    damit wir in Ewigkeit leben. (Totenliturgie)

    Christus ist das Heil der Welt
    und das Leben der Menschen
    und die Auferstehung der Toten. (Totenliturgie)

    Aus Liebe zu uns hat er erduldet das Kreuz,
    durch den Tod vernichtet den Tod.
    Deine Auferstehung, Christus, hat erhellt die ganze Welt.
    Ehre sei dir! (Aus der byzantinischen Liturgie)

    Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiss an jedem neuen Tag. (Dietrich Bonhoeffer)

    Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
    aber nicht aus unserem Leben;
    denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
    der so lebendig unserem Herzen innewohnt.
    (Augustinius)

    Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben. (Franz von Assisi)

    Unruhig ist unser Herz,
    o Gott, bis es ruht in dir. (Augustinus)

    Wer Ostern kennt, kann nie verzweifeln. (Dietrich Bonhoeffer)

    Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben.
    Die Zeit, ihn zu finden, ist der Tod.
    Die Zeit, ihn zu besitzen, ist die Ewigkeit. (Franz von Sales)

    In meinem Anfang ist mein Ende,
    in meinem Ende ist mein Anfang. (Thomas S. Eliot)

    Unsere Toten gehören zu den Unsichtbaren,
    aber nicht zu den Abwesenden. (Papst Johannes XXIII.)

    Der Tod ist groß.
    Wir sind die Seinen.
    Lachenden Munds.
    Wenn wir uns mitten im Leben meinen
    Wagt er zu weinen.
    Mitten in uns. (Rainer Maria Rilke)

    O, Herr, gib jedem seinen eigenen Tod.
    Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
    darin er Liebe hatte, Sinn und Not. (Rainer Maria Rilke)

    ... und ihr werdet hören,
    durch den Schlaf hindurch werdet ihr hören,
    wie im Tode das Leben beginnt. (Nelly Sachs)

    Alles Wachsen ist ein Sterben,
    jedes Werden ein Vergehen.
    Alles Lassen ein Erleben,
    jeder Tod ein Auferstehen. (Rabindranath Tagore)

    Wenn du an mich denkst, erinne dich an die Stunde,
    in welcher du mich am liebsten hattest. (Rainer Maria Rilke)

    Eine glückliche Erinnerung ist vielleicht auf Erden wahrer
    als das Glück. (A. de Musset)

    Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
    der ist nicht tot, der ist nur fern;
    tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant)

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
    aus dem wir nicht vertrieben werden können. (Dietrich Bonhoeffer)

    Du bist ins Leere entschwunden,
    aber im Blau des Himmels
    hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen,
    im Wehen des Windes unter Schatten
    ein unsichtbares Bild. (Rabindranath Tagore)

    Nicht verloren, nur vorangegangen. (Michangelo)

    Und alles Getrennte findet sich wieder. (Friedrich Hölderlin)

    Trennung kann man Tod wohl nennen,
    denn wer weiss, wohin wir gehen.
    Tod ist nur ein kurzesTrennen
    Auf ein ew’ges Wiedersehen. (Joseph von Eichendorff)

    Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel,
    Und dringt durch alles sich;
    Sie ist ohn Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel,
    Und schlägt sie ewiglich. (Matthias Claudius)

    Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten,
    und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe,
    das einzig Bleibende, der einzige Sinn. (Thornton Wilder)

    Das einzig Wichtige im Leben
    sind die Spuren von Liebe,
    die wir hinterlassen,
    wenn wir ungefragt weggehen
    und Abschied nehmen müssen. (Albert Schweitzer)

    Glücklich ist der Mensch,
    der den Zusammenhang mit allem Lebendigen fühlt
    und deshalb die Menschen und das Leben liebt. (Albert Schweitzer)

    Größeres wolltest auch du.
    Aber die Liebe zwingt all uns nieder.
    Das Leid beuget gewaltiger.
    Doch es kehrt nicht umsonst
    Unseren Bogen, woher er kommt. (Friedrich Hölderlin)

    Er ist nun frei,
    und unsere Tränen
    wünschen ihm Glück. (Johann Wolfgang von Goethe)

    Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben,
    das ich beendet habe, sondern auf das, welches ich beginne. (Augustinus)

    Und meine Seele spannte weit meine Flügel aus,
    flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. (Joseph von Eichendorff)

    Wenn die Seele das Eine findet,
    in dem alles eins ist,
    bleibt sie in dem Einen. (Meister Eckhart)

    Bleibet, wenn mein Geist geschieden,
    So weint mir keine Träne nach;
    Denn, wo ich weile, das ist Frieden
    Dort leuchtet mir ein ew’ger Tag! (Annette von Droste-Hülshoff)

    Des Todes rührendes Bild steht
    nicht als Schrecken dem Weisen,
    und nicht als Ende dem Frommen.
    Jenen drängt es ins Leben zurück und lehret ihn handeln;
    Diesem stärkt es zu künftigem Heil in Trübsal die Hoffnung;
    Beiden wird zum Leben der Tod. (Johann Wolfgang von Goethe)

    Man ist das, was man vor Gott ist;
    nicht mehr und nicht weniger. (Johannes Maria Vianney)

    Wir erwarten die Auferstehung der Toten
    und das Leben der kommenden Welt. (aus dem Glaubensbekenntnis)

    Der Glaube gibt uns die Kraft, tapfer zu tragen,
    was wir nicht ändern können. (Martin Luther King)

    Ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in Dir. (Augustinus)

    Du zwingst mich, Herr, zu einer fremden Stunde. (Rainer Maria Rilke)

    Wir alle fallen. Diese Hand da fällt,
    und sieh dir andere an: es ist in allen.
    Und doch ist einer, welcher dieses Fallen
    unendlich sanft in seinen Händen hält. (Rainer Maria Rilke)

    Bin aus deinem Mosaik ein Stein,
    wirst mich an die rechte Stelle legen;
    deinen Händen bette ich mich ein. (Edith Stein)

    Jesus lebt, mit ihm auch ich!
    Tod, wo sind nun deine Schrecken?
    Er, er lebt und wird auch mich
    Von den Toten auferwecken. (Christian Fürchtegott Gellert)

    Das Ewige ist stille, laut die Vergänglichkeit.
    Schweigend geht Gottes Wille über den Erdenstreit. (Wilhelm Raabe)

    Du hast ihn uns gegeben, o Herr,
    und er war unser Glück;
    Du hast ihn zurückgefordert,
    und wir geben ihn Dir ohne Murren,
    aber mit dem Herz voll Wehmut. (Hieronymus)

    Als ob es die Toten gäbe!
    Herr, es gibt keine Toten,
    es gibt nur Lebende.
    Auf unserer Erde und im Jenseits.
    Aber es ist nur ein Moment.
    Ein Augenblick, eine Sekunde, ein Schritt.
    Der Schritt vom Vorläufigen ins Endgültige.
    Der Schritt vom Zeitlichen ins Ewige. (Michel Quoist)

    Über der Vielfalt der Zeit
    Steht ein ewiger Gott,
    dessen Weisheit uns führt,
    dessen Stärke uns schützt,
    dessen Liebe uns erhält. (Martin Luther King)

    Der Mensch lebt und bestehet
    nur eine kurze Zeit;
    und alle Welt vergehet
    mit ihrer Herrlichkeit.
    Es ist nur Einer ewig
    und an allen Enden,
    und wir in seinen Händen. (Matthias Claudius)

    Und wenn der letzte Tag wird mit mir Abend machen,
    so reiß mich aus dem Tal der Finsternis zu dir. (Andreas Gryphius)

    Auch das stolzeste Werk, ins Leben gestellt, ist vergänglich;
    was man im Herzen gebaut, reißt keine Ewigkeit um. (Theodor Körner)

    Eben deshalb, weil dieses nicht jenes ist,
    ist es möglich, eine Brücke zu schlagen
    zwischen diesem und jenem. (Octavio Paz)

    Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar.
    Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer. (Augustinus)

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
    Aber soviel ist gewiss:
    dass es anders werden muss, wenn es gut werden soll. (G. Chr. Lichtenberg)

    Wohin gehen wir?
    Immer nach Hause. (Novalis)

    Unruhig ist unser Herr, bis es ruht in dir, o Gott. (Augustinus)

    Herr, gib ihnen (ihm, ihr) die ewige Ruhe!

    Herr, gib ihnen (ihm, ihr) die ewige Freude!

    Herr, gib ihnen (ihm, ihr) das ewige Leben!

    Christ ist erstanden von der Marter alle.

    Ich weiss, dass mein Erlöser lebt!

    Jesus lebt – mit ihm auch ich!

    Herr, dein Wille geschehe!

    Dein Reich komme!

    Wohl dem Menschen,
    wenn er gelernt hat zu ertragen,
    was er nicht ändern kann
    und preiszugeben in Würde,
    was er nicht retten kann. (Schiller)

    3. Der Text in der Todesanzeige, verschiedene Sprüche und Verse

    Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben.

    Du bist von uns gegangen,
    aber nicht aus unserem Herzen.

    Ich bin nicht von euch gegangen,
    sondern nur voraus.

    Wir werden uns wiedersehen
    und unser Herz wird sich freuen
    und unsere Freude wird ewig dauern.

    Auf dem Grab liegen Blumen
    Auf dem Herzen liegt die Trauer
    Im Glauben ruht die Hoffnung
    und in der Hoffnung ruht neues Leben.

    Geliebt und unvergessen.

    Eines Menschen Heimat ist auf keiner Landkarte zu finden,
    nur in den Herzen der Menschen, die ihn lieben.

    Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,
    ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
    hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    Auferstehen ist unser Glaube,
    Wiedersehen unsere Hoffnung,
    Gedenken unsere Liebe.

    Weil Gott weiss, was morgen ist,
    brauchen wir heute keine Angst zu haben.

    Und wenn ich falle, so falle ich doch nur
    in die geöffnete Hand meines Heilandes.

    Meine Kräfte sind zu Ende;
    nimm mich, Herr, in deine Hände.

    Ich weiss nicht, wohin Gott mich führt,
    aber ich weiss, dass er mich führt.

    Der Herr tue ihm/ ihr das Tor zum Paradies auf,
    zur Heimkehr in das Land, wo kein Tod ist, nur die ewige Freude.

    Kein Mensch fand Heilung mehr für mich,
    doch Jesus sprach: Ich heile dich.

    Unser Wissen geht mit uns zu Grabe,
    unser Glaube geht mit uns zur Herrlichkeit.

    Bleibe bei uns Herr, denn es will Abend werden,
    und der Tag hat sich geneigt.

    Nun ist es Abend, nun ist es genug.
    Nun birg mich, Herr, in deine Hände.

    Wir gingen einen langen Weg gemeinsam,
    aber er war doch zu kurz.

    Wer so gewirkt wie du im Leben,
    wer so erfüllte seine Pflicht
    und stets sein Bestes hat gegeben,
    der stirbt auch selbst im Tode nicht.

    Nicht das Freuen, nicht das Leiden
    stellt den Wert des Lebens dar.
    Immer nur wird das entscheiden,
    was der Mensch dem Menschen war.

    Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages.

    Wir trauern, dass wir sie / ihn verloren haben.
    Aber wir sind dankbar, dass sie /er bei uns war.

    Nicht traurig sein, dass sie / er gegangen,
    sondern dankbar, dass sie / er bei uns war.

    Leuchtende Tage –
    nicht weinen, wenn sie vorüber,
    lächeln, dass sie gewesen.

    Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen,
    ist voller Trauer unser Herz.
    Dich leiden sehen und nicht helfen können
    war für uns der größte Schmerz.

    Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist,
    Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst.
    Irgendwann plötzlich heißt es, damit umzugehen,
    ihn auzuhalten, anzunehmen, diesen Schmerz des Sterbens,
    dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
    Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

    Ein erfülltes Leben hat sich vollendet.

    Nur wer vergessen wird, ist tot.
    Du lebst!

    Der Tod ist die Mitte beider Leben.

    Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.

    Unser Herz will dich halten
    Unsere Liebe dich umfangen
    Unser Verstand muss dich gehen lassen
    Denn deine Kraft war zu Ende
    Und deine Erlösung eine Gnade.

    Ein ewiges Rätsel ist das Leben –
    und ein Geheimnis bleibt der Tod.

    Der Tod ist ihm zum Schlaf geworden,
    aus dem er zu einem neuen Leben erwachen wird.

    In großer Trauer und tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von...
    Gläubig und voller Zuversicht fand er / sie heim in den Frieden Gottes.

    Im Glauben an die Auferstehung mit Christus und gestärkt durch die Sakramente verstarb...

    Vorbereitet durch ein christliches Leben verstarb...

    Gott, der Herr über Leben und Tod, nahm heute plötzlich und erwartet... zu sich in sein Reich.

    Gott, der Herr über Leben und Tod, hat ihn eingeholt in den ewigen Frieden.

    Gott, der Allmächtige, hat... in die ewige Heimat gerufen.

    Es war der Wille Gottes, .... zu sich zu rufen.

    Unser lieber, guter Vater. .. ist im Glauben an die Auferstehung gestorben.
    Christus, der Sieger über den Tod, hat ihn in sein Reich gerufen.

    In großer Trauer, aber im Glauben an die Auferstehung, geben wir Nachricht vom Tod von... .
    Nach einer kurzen Krankheit hat er am .... den irdischen Lebensweg vollendet
    und ist heimgegangen zu seinem Herrn und Schöpfer.

    Wir nehmen Abschied von unserer guten und lieben Schwester....
    Gläubig und voller Zuversicht fand sie heim in den Frieden Gottes.

    Nach einem Leben der Liebe für Gott und die Menschen, gestärkt durch die Sakramente
    der heiligen Kirche, hat Gott .... im 80. Jahr zu sich gerufen.
    Ihre Kinder und Enkel trauern um sie in Dankbarkeit für das Vorbild, das sie ihnen war,
    und für die Fülle an Güte und Sorge, mit der sie sie allzeit umgeben hat.

    Er starb im Glauben an Jesus Christsus

    Nach einem Leben aus dem Glauben

    Im Glauben an seinen Schöpfer und Herrn

    Im Glauben an die Auferstehung

    4. Symbole auf Anzeigen und Grabsteinen

    Die christliche Hoffnung kann auch durch Symbole zum Ausdruck gebracht werden. Diese sprechen manchmal für sich. Andere aber müssen erst gedeutet werden durch einen Text, da sie sonst vieldeutig bleiben.

    Die Ähre, für sich genommen, keineswegs ein Zeichen der Auferstehung. In Verbindung mit dem Schriftwort: „Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich“ (1 Korinther 15,42), kann sie das Wort der Schrift illustrieren.

    Das Kreuz kann als Lebenszeichen in der Gestalt des Lebensbaumes, des Radkreuzes (Kreuz in der Sonne, die Leben und Fruchtbarkeit darstellt), des Henkelkreuzes und des Ankerkreuzes (Zeichen der Hoffnung) dargestellt werden. Deutende Texte finden sich für das Kreuz in der Heiligen Schrift.

    Die Hand als Zeichen des Schöpfers und Vollenders ist leicht verständlich. Dieses Zeichen ist in der Bildersprache der Schrift begründet, die besonders in den Psalmen oft von der Rechten Gottes spricht. Ein deutender Text ist z.B.; „Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht. Ich werde nicht sterben, sondern leben.“ (Psalm 118,16f).

    Der Kranz entstammt dem Symbol ebenfalls der biblischen Welt und gilt als Zeichen des Sieges. Textbeispiel: “Sei treu bis in den Tod; dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben“ (Offenbarung 2,10); „Glücklich der Mann, der in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten, der denen verheißen ist, die Gott lieben.“ (Jakobus 1,12).

    Das Lamm als Zeichen Christi, der sich geopfert hat, ist ein Bild für den erhöhten Herrn, der seinem Volk Anteil an seiner Herrlichkeit gewährt. (Offenbarung 5,9 f; 7,17)

    Der gute Hirt, der sein Leben hingibt für seine Herde,kann als Auferstehungs-Motiv Verwendung finden (Johannes 10,11-18).

    Das Licht (z.B.. Jesaja 60,19; Psalm 27,1; Johannes 8,12; Matthäus 25,1-13) ist ein Christussymbol, das keiner Erläuterung bedarf; ebenso die Sonne, die bei den Kirchenvätern in hohem Ansehen als Christussymbol stand.

    5. Inschriften auf Kranzschleifen

    L i n k s :

    Verbunden über das Grab hinaus

    Im Vertrauen auf Gott

    In Liebe (und Treue)

    Im Hoffen auf Christus

    Im Glauben an das ewige Leben

    In Dankbarkeit

    Lebe in Christus

    Christ soll unser Trost sein

    Herr, schenke ewige Freude

    Christus nehme dich auf

    Dein Reich komme

    Gib ihm (ihr) die ewige Freude

    Gib ihm (ihr) das ewige Leben

    Im Glauben an die Auferstehung

    Verbunden im Glauben

    Verbunden in Hoffnung

    Durch den Tod zum Leben

    Auf Wiedersehn in ewiger Herrlichkeit

    6. Danksagungen

    In den Tagen der Trauer um unseren verstorbenen... haben Sie durch Ihre Anteilnahme Trost erwiesen. Wir danken Ihnen dafür und für Ihr Gebet.

    In dem schweren Leid, das uns getroffen hat, haben wir viel herzliche Anteilnahme erfahren dürfen, die in Wort und Schrift, durch Blumen, Kränze und Begleitung zur letzten Ruhestätte ausgedrückt worden ist. Dafür sagen wir unseren herzlichen Dank. NN. im Namen aller Angehörigen

    In Dankbarkeit bin in allen verbunden, die beim Tode meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Großvaters und Bruders aufrichtige Teilnahme bekundet haben, die an der Beisetzung teilnahmen sowie denen, die durch trostreiche Briefe und Blumenspenden ihr Mitgefühl zum Ausdruck brachten. Im Namen aller Angehörigen...

    Zum Heimgang unserer lieben Mutter ..NN haben wir viele Beweise aufrichtiger Anteilnahme erfahren. Wir danken für den christlichen Dienst am Krankenbett, in der Kirche und am Grab. Wir bitten, unserer lieben Verstorben auch weiterhin im Gebet zu gedenken.